    J | Donnerstag, den 29. August, 2002 - 16:21  Ein paar oberflächliche angaben: der ASCII-code ist ein 8-bit code. da mit 8 bit 2 hoch 8, also 256 zeichen dargestellt werden können, hast du bereits den ersten nachteil: die anzahl der zeichen ist recht begrenzt. üblicherweise werden die ASCII-zeichen von 0 bis 255 durchnumeriert. dabei sind die ersten 32 zeichen nicht druckbar. sie dienen bzw. dienten der kommunikation zwischen rechner und peripherie, bzw. zwischen zwei rechnern. so findest du z.B ein zeichen, dass den empfänger veranlasst, ein akustisches signal von sich zu geben. oder eines das beim drucker den Wagenrücklauf bewirkt Ursprünglich waren im ASCII-code nur 7 bits bedeutsam, das 8. bit war als kontrollbit gedacht (parity-bit). Weil aber mit 7 bits nur 128 Zeichen dargestellt werden können, ist man irgendwann dazu übergegangen, das parity-bit aufzugeben und einen echten 8-bit code zu verwenden. (erweiterter ASCII-code). Und hier hast du den nächsten nachteil: alle 256 möglichen byte haben im ASCII code eine bedeutung. wenn bei der datenübertragung ein bit durch eine störung falsch übertragen wird, merkt der empfänger das in der regel nicht. in der nachricht erscheint dann ein falsches Zeichen. Weitere nachteile aus deutscher sicht: die umlaute befinden sich im oberen ascii-bereich, also ab zeichen nr. 128. Das erschwert alphabetisches sortieren, was andererseits mit hilfe des ASCII-codes für englische worte sehr einfach ist. Hoffe, dir geholfen zu haben. Gruß J |